Die Fujita- und die TORRO-Skala wurden eigens zur Klassifizierung von Tornados und anderen Starkwindereignissen entwickelt. Dafür werden die Ereignisse nach Windgeschwindigkeiten eingeordnet. Vor allem in den USA erfolgt die tatsächliche Klassifizierung aber nach dem Ausmaß der angerichteten Zerstörung durch die Wirbelstürme, weil die Windgeschwindigkeiten mit herkömmlichen Methoden kaum oder gar nicht messbar sind. Das liegt vor allem daran, dass die Wirbel meist sehr kleinräumig sind und nur kurze Zeit bestehen bleiben.
Die Fujita-Skala wurde 1971 vom US-amerikanischen Professor Tetsuya Theodore Fujita entwickelt und unterteilt Wirbelstürme in die Kategorien F0 bis F12. Dabei sind die Klassen F7 bis F12 jedoch rein theoretisch und laut Forschern auf der Erde nicht möglich, weil die Physik einer Wolke maximal Windgeschwindigkeiten von 650 km/h zulasse. Die Fujita-Skala kommt vor allem in den USA zum Einsatz.
Der wohl stärkste Tornado in der Geschichte wurde am 3. Mai 1999 über dem US-Bundesstaat Oklahoma beobachtet und könnte Geschwindigkeiten über 500 Stundenkilometer und damit möglicherweise die Kategorie F6 erreicht haben. Gemessen wurde ein Wert von 486 km/h, jedoch mit einer Fehlertoleranz von +-30 km/h.
In Europa wird hingegen die TORRO-Skala verwendet, die 1972 als Ergänzung zur Beaufort-Skala entwickelt wurde. Diese ordnet Starkwindereignisse von T0 bis T10, wobei T10 etwa mit F5 der Fujita-Skala gleichzusetzen ist. Die Klassifizierung nach der TORRO-Skala erfolgt allein nach Windgeschwindigkeiten und lässt das Ausmaß der Zerstörungen wie bei Fujita völlig außer Acht.
| Kategorie |
TORRO |
T -4 |
FUJITA |
F -2 |
Unterkritisch | |
| Geschwindigkeit | Beaufort B0 – B1 |
m/s 0 – 3 |
km/h 0 – 11 |
Δv 3 m/s-1 |
S – 0,00% |
S + 0,00% |
| Sachschäden | keine | |||||
| Flurschäden | Es können eventuell Blätter von Bäumen fallen oder grüne Zweige bzw. kleine Totäste abbrechen. Hier kann es aber auch vorkommen dass es sich um zufällige Trockenheits- oder durch starken Niederschlag bedingte Blattabfälle, Zweigabsprünge oder Totastabbrüche handelt. | |||||
| Kategorie |
TORRO |
T -3 |
FUJITA |
F -2 |
Unterkritisch | |
| Geschwindigkeit | Beaufort B2 – B3 |
m/s 3 – 7 |
km/h 11 – 25 |
Δv 4 m/s-1 |
S- 0,00% |
S+ 0,00% |
| Sachschäden | keine | |||||
| Flurschäden | Es können eventuell Blätter von Bäumen fallen oder grüne Zweige bzw. kleine Totäste abbrechen. Hier kann es aber auch vorkommen dass es sich um zufällige Trockenheits- oder durch starken Niederschlag bedingte Blattabfälle, Zweigabsprünge oder Totastabbrüche handelt. | |||||
| Kategorie |
TORRO |
T -2 |
FUJITA |
F -1 |
Unterkritisch | |
| Geschwindigkeit | Beaufort B4 – B5 |
m/s 7 – 12 |
km/h 25 – 43 |
Δv 5 m/s-1 |
S- 0,00% |
S+ 0,00% |
| Sachschäden | keine | |||||
| Flurschäden | Es können eventuell Blätter von Bäumen fallen oder grüne Zweige bzw. kleine Totäste abbrechen. Hier kann es aber auch vorkommen dass es sich um zufällige Trockenheits- oder durch starken Niederschlag bedingte Blattabfälle, Zweigabsprünge oder Totastabbrüche handelt. | |||||
| Kategorie |
TORRO |
T -1 |
FUJITA |
F -1 |
Unterkritisch | |
| Geschwindigkeit | Beaufort B6 – B7 |
m/s 12 – 18 |
km/h 43 – 65 |
Δv 6 m/s-1 |
S- 0,01% |
S+ 0,00% |
| Sachschäden | Leichtere Gegenstände können vom Boden angehoben werden. | |||||
| Flurschäden | Auf Getreidefeldern oder Wiesen ist ein Zugweg erkennbar. Vereinzelt können kleinere Grünäste und Grünzweige abbrechen. Außerdem können vermehrt kleinere, mittlere und vereinzelt größere Totäste abbrechen. Auch hier sind Astabbrüche, aufgrund der geringen Häufigkeit, noch immer nicht einwandfrei von zufälligen Trockenheits- oder durch starken Niederschlag bedingten Blattabfällen, Zweigabsprüngen oder Totastabbrüchen zu unterscheiden. | |||||
| Kategorie |
TORRO |
T 0 |
FUJITA |
F 0 |
Schwach | |
| Geschwindigkeit | Beaufort B8 – B9 |
m/s 18 – 25 |
km/h 65 – 90 |
Δv 7 m/s-1 |
S- 0,05% |
S+ 0,01% |
| Sachschäden | Leichte Gegenstände können vom Boden angehoben werden. Es können leichte Schäden an Markisen und Zelten auftreten bzw. Baugerüste können umstürzen. Dachziegel an exponierten Stellen können sich lockern. Es entstehen aber keine Schäden an Gebäude Tragwerken. | |||||
| Flurschäden | Auf Getreidefeldern oder Wiesen ist ein Zugweg erkennbar. Es beginnen Äste an abzubrechen. Kranke (z.B. Holzfäulen) oder besonders labile Bäume (lange dünne Stämme, hoch angesetzte Kronen, geringes bzw. flaches Wurzelwerk) können brechen. Bei Bäumen mit Wurzelfäulen oder auf labilen bzw. durchnässten Standorten, können diese auch entwurzelt werden. | |||||
| Kategorie |
TORRO |
T 1 |
FUJITA |
F 0 |
Schwach | |
| Geschwindigkeit | Beaufort B10 – B11 |
m/s 25 – 33 |
km/h 90 – 119 |
Δv 8 m/s-1 |
S- 0,10% |
S+ 0,05% |
| Sachschäden | Leichte Gegenstände und Gartenmöbel werden umgeworfen bzw. können dann auch durch die Luft gewirbelt werden. Holzzäune halten auch nicht mehr stand und werden auch umgeworfen. Es entstehen leichte Schäden an Dächern (Ziegeln und Verblechungen können sich lösen und herab geweht werden). Außerdem kann es zu geringen Schäden an Leichtbauten kommen (keine strukturellen Schäden). | |||||
| Flurschäden | Auch starke und gesunde Äste brechen vermehrt, insbesondere während der Vegetationszeit (Laubbäume belaubt). Kranke (z.B. Holzfäulen) oder besonders labile Bäume (lange, dünne Stämme, hoch angesetzte Krone, geringes, flaches Wurzelwerk) brechen häufig oder werden entwurzelt. Bäume mit Wurzelschäden oder -fäulen bzw. auf labilen, durchnässten Standorten werden häufig geworfen. | |||||
| Kategorie |
TORRO |
T 2 |
FUJITA |
F 1 |
Schwach | |
| Geschwindigkeit | Beaufort B12 – B13 |
m/s 33 – 42 |
km/h 119 – 151 |
Δv 9 m/s-1 |
S- 0,25% |
S+ 0,10% |
| Sachschäden | Auch schwere Gegenstände werden vom Boden aufgehoben und können zu gefährlichen Geschossen werden. Wohnwagen und Anhänger können umgeworfen werden. Ziegel- und ungesicherte Flachdächer werden teilweise abgedeckt. Geringe bis mittelschwere Schäden an Leichtbauten; erste Schäden an strukturellen Elementen von Massivbauten möglich./td> | |||||
| Flurschäden | Zahlreiche auch starke und gesunde Äste brechen, insbesondere während der Vegetationszeit (Laubbäume belaubt). Bäume mit Holzfäulen oder sonstigen statisch relevanten Schäden, labile Bäume (ungünstige H/D-Werte, geringes oder flaches Wurzelwerk) oder Bäume auf labilen Böden (Stauwasser beeinflusst oder Grundwasser nah) werden nahezu immer gebrochen oder entwurzelt. Auch gesunde Bäume können im Falle ungünstiger Stoßrichtungen oder Zeitpunkte der Böen bereits gebrochen oder auf durchweichten Böden geworfen werden. Während der Zeit des Saftstromes treten an Bäumen mit stabiler Verwurzelung, aber labileren Stämmen häufiger Druckschäden auf. | |||||
| Kategorie |
TORRO |
T 3 |
FUJITA |
F 1 |
Schwach | |
| Geschwindigkeit | Beaufort B14 – B15 |
m/s 42 – 51 |
km/h 151 – 184 |
Δv 9 m/s-1 |
S- 0,80% |
S+ 0,25% |
| Sachschäden | Zahlreiche Wohnwagen und Anhänger werden umgeworfen. Ziegel- und ungesicherte Flachdächer erleiden größere Schäden. Mittelschwere Schäden an Leichtbauten; einzelne Schäden an strukturellen Elementen von Massivbauten. Fahrende Autos werden von der Straße gedrückt. | |||||
| Flurschäden | Zahlreiche Äste, auch starke und gesunde brechen; auch außerhalb der Vegetationszeit, in der Laubbäume unbelaubt sind. Auch stabile und gesunde Bäume werden vermehrt geworfen oder bereits gebrochen. Während der Zeit des Saftstromes sind Druckschäden relativ häufig. Bereits erhebliche Schäden in stabilen Waldbeständen, wobei die stabilsten Individuen, aber auch Zwischen- und Unterständige, die nur wenig Windwiderstand bieten, überwiegend noch stehen bleiben. | |||||
| Kategorie |
TORRO |
T 4 |
FUJITA |
F 2 |
Stark | |
| Geschwindigkeit | Beaufort B16 – B17 |
m/s 51 – 61 |
km/h 184 – 220 |
Δv 10 m/s-1 |
S- 3,00% |
S+ 0,80% |
| Sachschäden | Große Schäden an Fahrzeugen und Anhängern. Hohe Gefährdung und Schäden durch herum fliegende Teile. Ganze Dächer werden abgedeckt. Schwere Schäden an Leichtbauten; zunehmend Schäden an strukturellen Elementen von Massivbauten, Einsturz von Giebelwänden möglich. | |||||
| Flurschäden | Auch stabile Bäume oder Waldbestände werden fast immer bzw. vollständig geworfen oder gebrochen. Großkronige Bäume werden, sofern besonders stabil verwurzelt, meistens gebrochen. Sofern Bäume noch stehen bleiben, wird die überwiegende Anzahl der Äste, auch die in unbelaubten Zustand, abgerissen. Der Anteil an Druckschäden geht zugunsten gebrochener Bäume stark zurück. | |||||
| Kategorie |
TORRO |
T 5 |
FUJITA |
F 2 |
Stark | |
| Geschwindigkeit | Beaufort B18 – B19 |
m/s 61 – 71 |
km/h 220 – 256 |
Δv 10 m/s-1 |
S- 10,00% |
S+ 3,00% |
| Sachschäden | Schwere Schäden an Dächern und Anbauten sowie an Leichtbauten. Weiter zunehmende Schäden an strukturellen Elementen von Massivbauten. Vollständiger Einsturz einzelner Gebäude, vor allem landwirtschaftlich genutzter Konstruktionen und Lagerhallen. Kraftfahrzeuge werden hoch gehoben. | |||||
| Flurschäden | Auch stabilste Gehölze, wie Randbäume, Wind erprobte Hecken, Büsche und Feldgehölze werden stark geschädigt oder bereits zerstört; entweder durch Entwurzeln (Herausreißen), Stamm- oder Kronenbruch oder durch Abreißen der überwiegenden Zahl der Äste, insbesondere fast allen Feinreisigs. | |||||
| Kategorie |
TORRO |
T 6 |
FUJITA |
F 3 |
Stark | |
| Geschwindigkeit | Beaufort B20 – B21 |
m/s 71 – 82 |
km/h 256 – 296 |
Δv 11 m/s-1 |
S- 30,00% |
S+ 10,00% |
| Sachschäden | Leichtbauten werden in größerem Umfang zerstört. Schwere Schäden an strukturellen Elementen von Massivbauten. Einsturz einzelner Gebäude. Schwere Kraftfahrzeuge werden hoch gehoben und umgeworfen. | |||||
| Flurschäden | Kein heimisches Holzgewächs übersteht – falls der Stamm stehen bleibt – solch einen Sturm ohne schwerste Schäden. Stehen bleibende Bäume werden weitgehend entastet. | |||||
| Kategorie |
TORRO |
T 7 |
FUJITA |
F 3 |
Stark | |
| Geschwindigkeit | Beaufort B22 – B23 |
m/s 82 – 93 |
km/h 295 – 335 |
Δv 11 m/s-1 |
S- 90,00% |
S+ 30,00% |
| Sachschäden | Es tritt verbreitet völlige Zerstörung von Leichtbauten und schwere Schäden an Massivbauten auf die zum Einsturz zahlreicher Gebäude führen. | |||||
| Flurschäden | Kein heimisches Holzgewächs übersteht – falls der Stamm stehen bleibt – solch einen Sturm ohne schwerste Schäden. Stehen bleibende Bäume oder Baumteile werden weitgehend entastet, und stellenweise beginnt Entrindung durch umher fliegende Kleintrümmer sowie Sand etc. | |||||
| Kategorie |
TORRO |
T 8 |
FUJITA |
F 4 |
Verheerend | |
| Geschwindigkeit | Beaufort B24 – B25 |
m/s 93 – 105 |
km/h 335 – 378 |
Δv 12 m/s-1 |
S- 100,00% |
S+ 60,00% |
| Sachschäden | Es treten schwere Schäden an Massivbauten auf mit verbreiteten Einsturz von Gebäuden, deren Einrichtung weit verstreut wird. Außerdem werden Kraftfahrzeuge über große Strecken verfrachtet. | |||||
| Flurschäden | Es kommt zu einer deutlichen Entrindung von stehengebliebenen Baumstämmen oder Baumteilen durch umher fliegende Kleintrümmer bzw. Sand etc. | |||||
| Kategorie |
TORRO |
T 9 |
FUJITA |
F 4 |
Verheerend | |
| Geschwindigkeit | Beaufort B26 – B27 |
m/s 105 – 117 |
km/h 378 – 421 |
Δv 12 m/s-1 |
S- 100,00% |
S+ 80,00% |
| Sachschäden | Es treten überwiegend Totalschäden an Massivbauten auf und Züge werden von ihren Schienen gerissen. | |||||
| Flurschäden | Es kommt zur totalen Entrindung von stehengebliebenen Baumstämmen oder Baumteilen durch umher fliegende Kleintrümmer bzw. Sand etc. | |||||
| Kategorie |
TORRO |
T 10 |
FUJITA |
F 5 |
Verheerend | |
| Geschwindigkeit | Beaufort B28 – B29 |
m/s 117 – 130 |
km/h 421 – 468 |
Δv 13 m/s-1 |
S- 100,00% |
S+ 90,00% |
| Sachschäden | Es treten überwiegend Totalschäden an Massivbauten auf. | |||||
| Flurschäden | Es kommt zur totalen Entrindung von stehengebliebenen Baumstämmen oder Baumteilen durch umher fliegende Kleintrümmer bzw. Sand etc. Es treten auch ungewöhnliche Schäden auf wie z.B. das herausreißen und weite Verdriften von starken, aber bereits morschen Wurzelstöcken abgesägter Bäume. | |||||
| Kategorie |
TORRO |
T 11 |
FUJITA |
F 5 |
Verheerend | |
| Geschwindigkeit | Beaufort B30 – B31 |
m/s 130 – 143 |
km/h 468 – 515 |
Δv 13 m/s-1 |
S- 100,00% |
S+ 95,00% |
| Sachschäden | Es treten fast ausschließlich Totalschäden an Massivbauten auf und weitere unvorstellbare Schäden. | |||||
| Flurschäden | Es kommt zur totalen Entrindung von stehengebliebenen Baumstämmen oder Baumteilen durch umher fliegende Kleintrümmer bzw. Sand etc. Es treten auch ungewöhnliche Schäden auf wie z.B. das herausreißen und weite Verdriften weniger morscher, starker und tief in die Erde reichenden Wurzelstöcken von abgesägten Bäumen. | |||||
| Kategorie |
TORRO |
T 12 |
FUJITA |
F 6 |
Überverheerend | |
| Geschwindigkeit | Beaufort B32 – B33 |
m/s 143 – 170 |
km/h 515 – 612 |
Δv 14 m/s-1 |
S- 100,00% |
S+ 99,00% |
| Sachschäden | Es treten ausschließlich Totalschäden an Massivbauten auf und weitere unvorstellbare Schäden. | |||||
| Flurschäden | Es kommt zur totalen Entrindung von stehengebliebenen Baumstümpfen durch umher fliegende Kleintrümmer bzw. Sand etc. Es treten auch ungewöhnliche Schäden auf wie z.B. das herausreißen und weite Verdriften kaum morscher, starker und tief in die Erde reichenden Wurzelstöcken von abgesägten Bäumen. | |||||
| Kategorie |
TORRO |
T 13 |
FUJITA |
F 6 |
Überverheerend | |
| Geschwindigkeit | Beaufort B34 – B35 |
m/s 170 – 199 |
km/h 612 – 717 |
Δv 14 m/s-1 |
S- 100,00% |
S+ 100,00% |
| Sachschäden | Hier wird die physikalische Grenze der auf der Erde möglichen Windgeschwindigkeiten erreicht. Lediglich in Jetstreams hoch über Japan wurden bisher Werte von 650 km/h gemessen. Stürme auf dem Mars erreichen aufgrund der geringeren Atmosphärendichte durchaus solche Geschwindigkeiten. Der größe Sturm des Sonnensystems, der rote Fleck auf dem Jupiter bewegt sich ebenfalls zum Teil mit 650 km/h. |
|||||
| Flurschäden | Unbekannt | |||||
| Kategorie |
TORRO |
T 14 |
FUJITA |
F 7 |
Überverheerend | |
| Geschwindigkeit | Beaufort B36 – B37 |
m/s 199 – 229 |
km/h 717 – 827 |
Δv 15 m/s-1 |
S- 100,00% |
S+ 100,00% |
| Sachschäden | Auf der Erde nicht erreichbar. Möglich auf Mars und Jupiter. Die Sach- und Flurschäden halten sich dort naturgemäß in Grenzen. | |||||
| Flurschäden | Unbekannt | |||||
| Kategorie |
TORRO |
T 15 |
FUJITA |
F 7 |
Überverheerend | |
| Geschwindigkeit | Beaufort B38 – B39 |
m/s 229 – 261 |
km/h 827 – 943 |
Δv 15 m/s-1 |
S- 100,00% |
S+ 100,00% |
| Sachschäden | Auf der Erde nicht erreichbar. Sehr beruhigend! | |||||
| Flurschäden | Unbekannt | |||||
| Auf dem Neptun wurden die höchsten Windgeschwindigkeiten unseres Sonnensystems ermittelt. Sie erreichen bis zu 2.100 km/h, was etwa Bft 55 entspricht. Da möchte man sicher nicht im Weg stehen. |
Das folgende Diagramm zeigt eindrucksvoll, wie stark die Zerstörung an Gebäuden ab Stärke F3 zunimmt. Hier ist auch klar zu erkennen, dass Gebäude in Leichtbauweise solchen Ereignissen gegenüber komplett versagen. Den Aufenthalt in einem Massivbau kann man auch bei einem F3 oder F4 noch gut überleben. Von Leichtbauten bleibt bei einem F4 nur noch ein Trümmerfeld übrig.
Manch einer denkt jetzt vielleicht: „Solche Tornados gibt es zwar in den USA, aber doch nicht in Deutschland.“
Die Stärke F4 ist seit Beginn der Aufzeichnungen schon 5 mal in Deutschland aufretreten. Und 4 bestätigte Tornados der Stärke F3 gab es hier allein in den letzten drei Jahren.

